Garmisch 2020 – Damen Woche

Die Damenwoche begann nobel ausgedrückt schei…
In der Nacht auf Montag zerstörte eine Sturmböe am Trögelhang das A-Netz.
Die nach hinten geklappten und verbogenen Befestigungen ließen auf die Wucht dieser Böe schließen.
Bei Dauerregen am Montag fühlte sich die Crew wie in der Waschmaschine bei Vollwaschgang *g*

Dienstag – leichte Wetterbesserung
Der Regen hat der Kandahar massiv zugesetzt und wir mussten sehr viele der B-Zäune neu bohren und aufstellen.

Mittwoch
Wie schon in der Vorwoche kam einiges an Neuschnee vom Himmel und so wurde die Kandahar wieder für die Touristen geöffnet.
Wir schaufelten den ganzen Tag die A-Netze wieder zu, die der Regen freilegt hatte.
Ab dem frühen Nachmittag gingen dann die Maschinen in die Piste und am Abend wurde gewässert.

Donnerstag – leider kein Training
Da kein Training möglich war hatten wir den ganzen Tag um die Kandahar in einen Zustand zu versetzen der ein Training am Freitag
und die Rennen am Wochenende ermöglichen sollte.
Die Temperaturen in der Nacht um die  -10 Grad und das Wasserprogramm sollten dazu beitragen die Piste für die Mädels kompakt zu bekommen.
An einigen Stellen wurde für meinen Geschmack „etwas“ zuuuuuuuviel gegossen.

Freitag – Training DH Damen
Bereits nach den Vorläufern brach leider an einigen Stellen die Piste und so mussten wir abends 
mit Wasser und Schnee etwas „Pistenkosmetik“ betreiben.
Da es tagsüber leicht in die Plusgrade ging und Abends wieder empfindlich kalt wurde
verwandelte sich der Eishang (der Name bürgt für Qualität) und die Hölle in einen Eislaufplatz.

Samstag – Raceday Abfahrt der Damen
phuuu – Nicht nur die Rennläuferinnen hatten mit der Kandahar ihr liebe Not.
ICE ICE BABY *g*

Sonntag – Super G
Nochmals eine Spur eisiger präsentierte sich die Kandahar den Fahrerinnen und uns.
Aber wir meisterten auch diese Herausforderung *G*

Fazit aus 2 Wochen Garmisch:„Kandahar is not a playground“

Author: Andreas Mathais