Zauchensee 2020

Ein weiteres Rennwochenende für die Crew stand auf dem Programm.
Erstmals mit Unterstützung des A-Teams, die ab sofort ein Teil der Course Crew sind.
Mittwochabend in Zauchensee angekommen wurde erstmals unser Quartier in Zauchensee bezogen und danach gings zum Abendessen in die Hütte.

Donnerstag stand das erste Abfahrstraining auf der ToDo-Liste.
Pünktlich zu Dienstbeginn um 7:30 Uhr meldeten wir uns bei den „Xandi´s“ zum Dienst und wurden gleich mal mit #hoitseichankaffee und neuen Infos versorgt.
Da wir bis zum ersten Rutscheinsatz noch etwas Freizeit hatten,
inspizierten wir die bestens präparierten, menschenleeren Pisten des Skigebietes.
Nach dem der Trainingslauf absolviert, die Piste geputzt und unsere Mägen gefüllt waren nutzten wir den frühen Dienstschluss zum Skifahren in der herrlichen Bergwelt von Zauchensee.

 

Freitag – 2tes DH Training
08:30 Uhr – abermals, ein für uns ungewohnt, später Dienstbeginn. Wir hatten wieder Zeit uns warm zu fahren.
Leider hatten zwei unserer Teammitglieder beim Freifahren einen ziemlich bösen Crash und so starteten wir gelinde gesagt ziemlich Scheisse in den Tag.
Schulterluxation und beide Schultern gebrochen.
Virginie wurde von der Bergrettung Zauchensee, vom ÖSV Teamarzt und dem Team um Dr. Gruber im Altenmarkter Gesundheitszentrum bestens versorgt. Die OP ist gut verlaufen und sie wird am Dienstag die Heimreise nach Paris antreten können.
Mit leicht getrübter Stimmung absolvierten wir unsere Trainingsläufe und um 14:00 Uhr war Dienstschluss.
Abends besuchten wir unseren Pechvogel in der Privatklinik und schauten einen Sprung bei der Startnummernauslosung vorbei.

 

Samstag – Raceday
Da für den Renntag leichter Schneefall vorausgesagt war, wurden wir bereits um 07:45 zum Dienstbeginn bestellt.
5cm Neuschnee, Nebel und Wind in den oberen Sektionen – das bringt das OK so überhaupt nicht ins Schwitzen. #hoitseichankaffee #gehtskifoanowatatseichbittenedweh waren die Worte.
3x durchgerutscht und danach Besichtigung der Rennläufer.
2x gerutscht nach der Besichtigung und danach warteten wir auf neue Ansagen.
Die Piste präsentierte sich kompakt und griffig.
Nach dem Rennen und einem „Putzdurchgang“ war für uns wiederum im 14:00 Uhr Dienstschluss.
Dies nutzten wir für einen kurzen „Kaiserschmarren-Ausflug“ in den Adlerhorst.
Abends besuchten wir unsere Virginie in der Klinik und danach gings zum Abendessen.

 

Sonntag – Kombiday
Da der Super G für 09:15 Uhr angesetzt war begann auch unser Tag mit 07:15 Uhr *g*
An der Talstation angekommen – #hoitseichankaffe und um 08:00 Uhr treffen wir uns oben.
2 Rutschdurchgänge später war die Piste auch schon rennfertig.
Der mit Übergängen gespickte Super G war durch die vielen Schläge, Rippen nicht nur für die Rennläuferinnen eine Herausforderung.
In der Umbauzeit zum Slalom unterstützen wir Infront und Longines mit Transport Fahrten zum Slalomstart.
Da leider sehr viele Rennläuferinnen den Super G nicht beenden konnten,
hatten wir im Slalom ein eher „dünnes“ Starterfeld.
Bereits um 13:00 Uhr war unser Einsatz beim Skiweltcup Zauchensee 2020 beendet.